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Selbstanzeige

Selbstanzeige

Die Finanzverwaltung zieht das Netz um Steuersünder immer enger. Die Schlupflöcher werden immer kleiner.

Österreich hat dem EU-weiten Datenaustausch über Kapitaleinkünfte zugestimmt. Der deutsche Fiskus hat die Gelegenheit genutzt und eine erste Gruppenanfrage an Österreich gestellt. Im Fokus der aktuellen Gruppenanfrage stehen die Personen, die seit dem 01.01.2011 Konten oder Depots in Österreich aufgelöst haben. Noch ist es für die betreffenden Personen nicht zu spät, eine strafbefreiende Selbstanzeige einzureichen. Dies ist möglich bis zur Tatentdeckung. Bis die Daten bei den deutschen Wohnsitzfinanzämtern ankommen, werden zwar noch ein paar Wochen oder vielleicht auch Monate vergehen. Aber viel Zeit bleibt nicht, denn auch eine Selbstanzeige muss sorgfältig vorbereitet werden.

Ab 01.01.2015 sollen die Anforderungen an eine strafbefreiende Selbstanzeige deutlich verschärft werden. Der bisherige Strafzuschlag von 5 % wird sich voraussichtlich auf 10 % bis zu 20 % erhöhen. Zusätzliche Voraussetzung der Strafbefreiung ist die pünktliche Zahlung der Hinterziehungszinsen.

Zu einer wirksamen Selbstanzeige sollte nicht nur an die Einkommensteuer gedacht werden, sondern auch an die Schenkung- und Erbschaftsteuer.

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Update Besteuerung von Kapitalanlagen (12.10.2017) Die Selbstanzeige (22.03.2014)